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Ouo vadis SPD ?

SPD in der Samtgemeinde Ahlden berät über die Zukunft der Partei

Knapp drei Wochen nach dem Bundesparteitag beschäftigten sich die Mitglieder der SPD-Ortsvereine aus Ahlden/Hodenhagen und Hademstorf/Eickeloh mit dem katastrophalen Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl und erörterten im Beisein des neu gewählten Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil, was sich ändern muss.

Die Versammlung, zu der über dreißig Mitglieder erschienen, stand dann auch ganz im Zeichen einer ausgiebigen Diskussion und war gespickt mit vielen Hinweisen, was anders in der SPD laufen muss, damit sie wieder für mehr Menschen wählbar wird. Insbesondere die Frage nach der Gerechtigkeit im politischen Handeln und die Frage der Glaubwürdigkeit der Partei stand bei den meisten Wortmeldungen im Vordergrund. Lars Klingbeil, der zusammen mit seinem Büroleiter Eicke Klapper aus Ahlden nach Hodenhagen gekommen war, nahm einige kritische Anmerkungen, aber auch konstruktive Vorschläge mit. Diese Vorschläge betreffen sowohl das äußere Erscheinungsbild der SPD als auch die parteiinterne Meinungsbildung, die beide verbessert werden müssen.

Lars Klingbeil versprach diese Ideen bei dem Kreisparteitag der SPD im März 2010 mit einzubringen.

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung berichtete Karl Gerhard Tamke aus Hodenhagen von seinen Eindrücken des Dresdener Parteitages, an dem er als Delegierter aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel teilgenommen hatte. „In der Aussprache zum Rechenschaftsbericht haben 66 Delegierte mehr oder weniger deutliche Worte gefunden und alle Delegierte haben die Aussprache als reinigendes Gewitter für erforderlich gehalten. Die sich anschließende Rede des später neu gewählten Parteivorsitzenden Siegmar Gabriel hat die Partei neu motiviert und wir sollten jetzt nach vorne schauen, so Karl Gerhard Tamke in seinem Fazit.

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